AGB
ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
fitfoodfun e.U. – Markus Teufel
Stand: 10.01.2026
1. Anbieter und Kontakt
1.1 Anbieter/Vertragspartner:
fitfoodfun e.U., Inhaber: Markus Teufel
Hauptstraße 38a, 2381 Laab im Walde, Österreich
E-Mail: office@fitfoodfun.at
Website: https://www.fitfoodfun.at
2. Geltungsbereich, Begriffe
2.1 Diese AGB gelten für alle Verträge zwischen fitfoodfun e.U. („Anbieter“) und Kund:innen („Kund:in“) über Leistungen, die über https://www.fitfoodfun.at und/oder über ein im Bestell-/Buchungsprozess genanntes "Buchungs-/Kundenportal angeboten und erbracht werden.
2.2 Verbraucher:in ist, wer den Vertrag zu Zwecken abschließt, die überwiegend nicht der gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer:in ist, wer in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
2.3 Abweichende Bedingungen der Kund:innen gelten nur, wenn der Anbieter diesen ausdrücklich schriftlich zustimmt.
3. Leistungen und Leistungsarten
3.1 Der Anbieter erbringt insbesondere:
a) Gebuchte Termine mit fixer Zeitreservierung (synchron): diätologische Beratung/Betreuung, typischerweise als Online-Videotermin (Telehealth) oder nach Vereinbarung.
b) Asynchrone Leistungen: z.B. Auswertungen, Betreuungspläne, schriftliche Empfehlungen, Feedback, Reports/Gutachten, sofern angeboten.
c) Digitale Inhalte: z.B. Vorlagen, Handouts, Downloads, Kurseinheiten, sofern angeboten.
d) Programme: strukturierte Betreuung über eine definierte Laufzeit mit enthaltenen Leistungen (Termine, Inhalte, Support), sofern angeboten.
e) Abos/Mitgliedschaften: wiederkehrende Leistungen gegen wiederkehrende Zahlung (z.B. monatlich), sofern angeboten.
3.2 Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung im Checkout/Portal bzw. in der Buchungs-/Bestellbestätigung.
3.3 Kein Notfallservice: Die Leistungen ersetzen keine akute medizinische Versorgung. Bei Notfällen ist der Notruf/ärztliche Notdienst zu kontaktieren.
3.4 Kein Erfolg geschuldet: Der Anbieter schuldet die vereinbarte Leistung, aber keinen bestimmten gesundheitlichen Erfolg.
4. Vertragsschluss und Online-Prozesse
4.1 Buchungen/Bestellungen erfolgen online (Website/Portal). Der Vertrag kommt zustande, sobald die Buchung/Bestellung abgeschlossen und bestätigt wurde (z.B. Bestätigungs-E-Mail/Portalbestätigung) oder der Anbieter die Buchung/Bestellung ausdrücklich annimmt.
4.2 Vertragssprache ist Deutsch.
4.3 Der Anbieter kann Buchungen/Bestellungen ablehnen, wenn Kapazitäten fehlen oder fachliche/rechtliche Gründe entgegenstehen.
5. Client-Portal, elektronische Kommunikation, Automatisierung
5.1 Für Buchung, Terminverwaltung, Formulare/Fragebögen, sichere Nachrichten, Dokumente, Rechnungsstellung und Zahlungsabwicklung kann ein Kundenportal verwendet werden. Welches Portal konkret eingesetzt wird, wird im jeweiligen Buchungs-/Bestellprozess ausgewiesen..
5.2 Kund:innen stimmen zu, dass vertragsrelevante Informationen (Bestätigungen, Rechnungen, Hinweise, Erinnerungen) elektronisch über E-Mail/Portal bereitgestellt werden können.
5.3 Automatisierte Benachrichtigungen (z.B. Termin- und Zahlungs-Erinnerungen) sind Teil der organisatorischen Abläufe. Kund:innen können technische Zustellprobleme nicht als Leistungsstörung geltend machen, sofern die Nachricht korrekt an die angegebene Adresse versendet wurde.
6. Mitwirkungspflichten der Kund:innen
6.1 Kund:innen machen Angaben wahrheitsgemäß und stellen erforderliche Informationen zeitgerecht bereit (z.B. Protokolle, Befunde, Fragebögen).
6.2 Uploads/Dokumente: Kund:innen laden nur betreuungsrelevante Dokumente hoch. Keine Ausweiskopien, keine Bank-/Kreditkartendaten, keine Passwörter/Zugangsdaten, keine Notfalldaten und keine Daten Dritter, sofern nicht ausdrücklich erforderlich.
6.3 Verzögerungen wegen fehlender Mitwirkung verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.
7. Preise, Zahlung, Rechnungen
7.1 Es gelten die im Checkout/Portal ausgewiesenen Preise zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses.
7.2 Zahlung ist – sofern nicht anders vereinbart – sofort fällig.
7.3 Zahlungen können über angebundene Zahlungsdienstleister abgewickelt werden. Es gelten zusätzlich deren Bedingungen.
7.4 Rechnungen werden elektronisch (z.B. per E-Mail/Portal) bereitgestellt.
8. Zahlungsverzug, fehlgeschlagene Zahlungen, Leistungssperre
8.1 Bei Zahlungsverzug können gesetzliche Verzugszinsen sowie zweckentsprechende Betreibungskosten geltend gemacht werden.
8.2 Bei fehlgeschlagenen Abbuchungen (z.B. bei Abos/Mitgliedschaften) kann der Anbieter weitere Einzugsversuche unternehmen und/oder die Leistung vorübergehend aussetzen, bis der offene Betrag beglichen ist.
8.3 Der Anbieter kann den Zugang zu digitalen Leistungen/Portal-Funktionen vorübergehend sperren, wenn Zahlungen trotz angemessener Erinnerung ausbleiben, soweit dies verhältnismäßig ist.
9. Gebuchte Termine (fixe Zeitreservierung): Storno, Umbuchung, Ausfallhonorar
9.1 Termine mit fixer Zeitreservierung (insb. Online-Videotermine) können bis 48 Stunden vor Termin kostenfrei storniert oder umgebucht werden.
9.2 Bei Stornierung/Umbuchung unter 48 Stunden vor Termin oder Nichterscheinen kann ein Ausfallhonorar bis zur Höhe des vereinbarten Entgelts verrechnet werden, da die Zeit exklusiv reserviert wurde. Dabei werden ersparte Aufwendungen berücksichtigt. Kund:innen bleibt der Nachweis offen, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist. Wird der Termin kurzfristig anderweitig vergeben, reduziert sich das Ausfallhonorar entsprechend.
9.3 Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Einlangens der Stornierung/Umbuchung (z.B. über Portal oder E-Mail).
9.4 Technische Voraussetzungen (Online-Termine): Kund:innen sind für eine geeignete technische Umgebung verantwortlich. Bei erheblichen technischen Störungen, die der Anbieter zu vertreten hat, wird nach Möglichkeit nachgeholt oder anteilig gutgeschrieben. Störungen auf Kund:innenseite begründen keinen Anspruch auf kostenlose Nachholung.
10. Asynchrone Leistungen, Reports/Gutachten, digitale Inhalte
10.1 Asynchrone Leistungen werden innerhalb der im Angebot angegebenen Fristen erbracht; andernfalls innerhalb angemessener Zeit ab Zahlungseingang und Vorliegen aller notwendigen Informationen.
10.2 Digitale Inhalte/Reports/Gutachten gelten mit Bereitstellung im Portal bzw. Übermittlung als erbracht.
10.3 Nach Übermittlung/Bereitstellung sind inhaltliche Korrekturen nur geschuldet, soweit objektive Fehler (z.B. Schreib-/Rechenfehler) vorliegen oder dies ausdrücklich vereinbart wurde.
10.4 Stornierung asynchroner/digitaler Leistungen: Eine Stornierung ist nach Beginn der Leistungserbringung bzw. nach Bereitstellung/Übermittlung nicht möglich, soweit gesetzlich zulässig. Verbraucherrechte (insbesondere Rücktritt nach FAGG) bleiben unberührt.
11. Programme (Laufzeitangebote)
11.1 Programme haben eine definierte Laufzeit und einen in der Leistungsbeschreibung festgelegten Umfang (z.B. Anzahl Termine, Support, Inhalte).
11.2 Nicht konsumierte Programmbestandteile verfallen mit Programmende, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart (z.B. Nachholregel).
11.3 Terminregelungen innerhalb eines Programms: Für gebuchte Termine gilt Punkt 9 (48h-Regel), sofern das Programm fixe Zeitreservierungen beinhaltet.
11.4 Pausen/Unterbrechungen können – sofern angeboten – nur nach vorheriger schriftlicher Vereinbarung erfolgen.
12. Abos/Mitgliedschaften (wiederkehrende Zahlung)
12.1 Abos/Mitgliedschaften werden für die im Angebot genannte Abrechnungsperiode abgeschlossen (z.B. monatlich) und verlängern sich automatisch um jeweils eine weitere Periode, sofern nicht rechtzeitig gekündigt wird.
12.2 Kündigung: Die Kündigung ist jederzeit zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode möglich. Die Kündigung muss spätestens 24 Stunden vor Beginn der nächsten Abrechnungsperiode im Portal oder per E-Mail an office@fitfoodfun.at einlangen (maßgeblich ist der Einlangzeitpunkt).
12.3 Bei Kündigung bleiben bereits bezahlte Leistungen bis zum Ende der laufenden Periode nutzbar, sofern nicht anders angegeben.
12.4 Preisänderungen: Bei Abos/Mitgliedschaften kann der Anbieter Preise anpassen, wenn dies sachlich begründet ist (z.B. Leistungs-/Kostenänderungen). Kund:innen werden mindestens 14 Tage vor Inkrafttreten informiert und können bis zum Wirksamwerden kündigen.
12.5 Mindestlaufzeit (optional): Sofern eine Mindestlaufzeit im Angebot ausdrücklich ausgewiesen ist, ist eine ordentliche Kündigung erst zum Ende der Mindestlaufzeit möglich; danach gilt 12.1–12.4.
13. Rücktrittsrecht für Verbraucher:innen (FAGG) – Fernabsatz
13.1 Verbraucher:innen haben bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten. (Rücktrittsfrist: 14 Tage ab Vertragsabschluss.)
13.2 Zur Ausübung des Rücktrittsrechts genügt eine eindeutige Erklärung per E-Mail an office@fitfoodfun.at.
13.3 Rücktrittsfolgen: Der Anbieter erstattet erhaltene Zahlungen binnen 14 Tagen ab Eingang der Rücktrittserklärung. Rückzahlung erfolgt grundsätzlich über dasselbe Zahlungsmittel.
13.4 Dienstleistungen (z.B. Beratung): Verlangt Verbraucher:in ausdrücklich, dass der Anbieter vor Ablauf der Rücktrittsfrist mit der Dienstleistung beginnt, so ist im Fall eines Rücktritts ein anteiliges Entgelt für bereits erbrachte Leistungen zu zahlen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind.
13.5 Digitale Inhalte (nicht auf körperlichem Datenträger): Das Rücktrittsrecht kann vorzeitig erlöschen, wenn Verbraucher:in ausdrücklich zustimmt, dass vor Ablauf der Rücktrittsfrist mit der Vertragserfüllung begonnen wird, und Verbraucher:in bestätigt, dass dadurch das Rücktrittsrecht verloren geht, und der Anbieter mit der Bereitstellung begonnen hat.
13.6 Der Anbieter übermittelt Verbraucher:innen die Bestätigung über das ausdrückliche Verlangen (Leistungsbeginn vor Ablauf der Rücktrittsfrist) sowie über die Kenntnisnahme des allfälligen Verlusts des Rücktrittsrechts bei digitalen Inhalten auf einem dauerhaften Datenträger (z.B. per E-Mail oder im Portal als speicherbare Nachricht).
13.7 Muster-Rücktrittserklärung:
„Hiermit trete ich, [Name], vom Vertrag über den Kauf der folgenden Leistung(en) zurück: [Leistung], bestellt am [Datum].
Name: [Name], Anschrift: [Adresse], E-Mail: [E-Mail], Datum: [Datum]“
14. Gewährleistung
14.1 Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen.
14.2 Gegenüber Unternehmer:innen kann – soweit gesetzlich zulässig – die Gewährleistung auf Verbesserung oder Austausch beschränkt werden.
15. Haftung
15.1 Der Anbieter haftet für Schäden nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur für Personenschäden sowie für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, jedoch begrenzt auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden.
15.2 Zwingende Verbraucherschutzbestimmungen bleiben unberührt.
15.3 Empfehlungen ersetzen keine medizinische Diagnose/Behandlung. Kund:innen sind verpflichtet, ärztliche Abklärungen einzuholen, sofern medizinische Beschwerden bestehen oder dies fachlich angezeigt ist.
16. Urheberrecht, Nutzungsrechte
16.1 Sämtliche Unterlagen, Inhalte, Pläne, Konzepte, Vorlagen, Texte und Materialien sind urheberrechtlich geschützt.
16.2 Kund:innen erhalten ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den eigenen Gebrauch im vereinbarten Umfang. Weitergabe, Veröffentlichung oder kommerzielle Nutzung ohne ausdrückliche Zustimmung ist untersagt.
16.3 Für Unternehmer:innen kann der Nutzungsumfang (z.B. Teamzugang, interne Nutzung) gesondert vereinbart werden.
17. B2B-Sonderregelungen (nur für Unternehmer:innen)
17.1 Rücktrittsrechte nach FAGG gelten nur für Verbraucher:innen; Unternehmer:innen steht ein solches Rücktrittsrecht grundsätzlich nicht zu.
17.2 Zahlungs- und Leistungsbedingungen können bei B2B-Angeboten abweichen (z.B. Zahlungsziel, Projekt-/Rahmenverträge); maßgeblich ist das individuelle Angebot.
17.3 Aufrechnung/Zurückbehaltung: Unternehmer:innen dürfen nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen oder Zahlungen zurückbehalten, soweit gesetzlich zulässig.
17.4 Abweichende Haftungs- und Nutzungsrechte können für B2B gesondert vereinbart werden.
18. Datenschutz
18.1 Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten: https://www.fitfoodfun.at/dsgvo
19. Alternative Streitbeilegung
19.1 Der Anbieter ist nicht verpflichtet und grundsätzlich nicht bereit, an einem Verfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
20. Schlussbestimmungen
20.1 Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Zwingende Verbraucherschutzbestimmungen bleiben unberührt.
20.2 Gerichtsstand: Gegenüber Unternehmer:innen ist – soweit zulässig – das sachlich zuständige Gericht am Sitz des Anbieters vereinbart. Für Verbraucher:innen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
20.3 Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam; anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.


