AGB
ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
fit food fun e.U. – Markus Teufel, BSc BSc
Stand: 13.09.2026
1. Anbieter und Kontakt
1.1 Vertragspartner
fit food fun e.U.
Inhaber: Markus Teufel, BSc BSc
Hauptstraße 38a
2381 Laab im Walde
Österreich
Telefon: +43 699 132 86 669
E-Mail: office@fitfoodfun.at
Website: https://www.fitfoodfun.at
Firmenbuchnummer: FN 431246k
Firmenbuchgericht: Handelsgericht Wien
UID-Nummer: ATU 69544335
Berufsbezeichnung: Diätologe
Verleihungsstaat: Österreich
Berufsrechtliche Vorschriften: insbesondere MTD-Gesetz 2024 in der jeweils geltenden Fassung.
1.2
Soweit in diesen AGB von „Anbieter“ gesprochen wird, ist damit fit food fun e.U. gemeint.
2. Geltungsbereich und Begriffe
2.1
Diese AGB gelten für Verträge zwischen fit food fun e.U. und Kund:innen über Leistungen und Produkte, die insbesondere über https://www.fitfoodfun.at, ein im Bestell- oder Buchungsprozess genanntes Kundenportal oder unmittelbar mit dem Anbieter vereinbart werden.
2.2
Verbraucher:in ist eine Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
Unternehmer:in ist eine Person, für die das Geschäft zum Betrieb ihres Unternehmens gehört.
2.3
Soweit zwingende gesetzliche Vorschriften, insbesondere verbraucherschutzrechtliche Bestimmungen, von diesen AGB abweichen, gehen diese gesetzlichen Vorschriften vor.
2.4
Abweichende Geschäfts- oder Vertragsbedingungen von Kund:innen gelten nur, wenn ihnen der Anbieter ausdrücklich zugestimmt hat.
3. Leistungsarten
3.1
Der Anbieter erbringt insbesondere folgende Leistungen:
a) Diätologische Gesundheitsdienstleistungen, insbesondere ernährungsmedizinische Beratung und Behandlung, diätologische Assessments und Befundungen, Ernährungstherapie sowie individuelle diätologische Gutachten und Stellungnahmen;
b) gebuchte Termine mit fixer Zeitreservierung, insbesondere persönliche oder online durchgeführte Beratungs-, Betreuungs-, Trainings- oder Besprechungstermine;
c) asynchrone Leistungen, insbesondere Auswertungen, individuell erstellte Empfehlungen, Ernährungspläne, Betreuungspläne, Feedback, Reports, Gutachten und vergleichbare Leistungen;
d) digitale Inhalte und digitale Leistungen, insbesondere Vorlagen, Handouts, Videos, Downloads, Online-Inhalte, Kurseinheiten oder sonstige digitale Produkte, sofern solche angeboten werden;
e) Programme und Betreuungspakete, die mehrere Leistungen über einen definierten Zeitraum verbinden können;
f) Abonnements oder Mitgliedschaften mit wiederkehrender Leistung und Zahlung, sofern solche angeboten werden;
g) Personal Training, Gruppenangebote, Vorträge, Workshops und sonstige Trainings- oder Bildungsleistungen.
3.2
Der konkrete Inhalt, Umfang, Preis und gegebenenfalls die Dauer einer Leistung ergeben sich aus der jeweiligen Leistungs- oder Produktbeschreibung, dem Checkout, dem individuellen Angebot und/oder der Buchungs- bzw. Bestellbestätigung.
3.3
Ist eine Leistung rechtlich als Gesundheitsdienstleistung einzuordnen, gelten hierfür die besonderen Regelungen dieser AGB über Gesundheitsdienstleistungen.
3.4
Bei Leistungspaketen mit unterschiedlichen Leistungsbestandteilen ist für die rechtliche Beurteilung gegebenenfalls auf die jeweiligen Bestandteile und deren tatsächliche Ausgestaltung abzustellen.
4. Vertragsschluss und Online-Bestellungen
4.1
Bestellungen und Buchungen können insbesondere über die Website, einen Online-Shop, ein Buchungsportal, ein Kundenportal oder nach individueller Vereinbarung erfolgen.
4.2
Der Vertrag kommt zustande, sobald die Bestellung oder Buchung vom Anbieter bestätigt wird oder – abhängig vom jeweiligen Bestellprozess – durch Abschluss des elektronischen Bestellvorgangs ein verbindlicher Vertrag zustande kommt.
4.3
Der Anbieter ist berechtigt, Anfragen, Buchungen oder Bestellungen aus sachlichen Gründen abzulehnen, insbesondere wenn fachliche, rechtliche oder kapazitätsbezogene Gründe einer Leistungserbringung entgegenstehen.
4.4
Vor Abschluss einer zahlungspflichtigen Online-Bestellung werden Kund:innen auf die Zahlungspflicht hingewiesen. Der zum Vertragsabschluss verwendete Button wird entsprechend den gesetzlichen Anforderungen eindeutig als zahlungspflichtige Bestellung gekennzeichnet.
4.5
Vertragssprache ist Deutsch.
5. Diätologische Gesundheitsdienstleistungen
5.1
Diätologische Leistungen werden im Rahmen des gesetzlich festgelegten Berufsbildes und Kompetenzbereichs der Diätologie erbracht.
5.2
Soweit für eine konkrete diätologische Behandlung oder Tätigkeit nach den jeweils geltenden berufsrechtlichen Vorschriften eine ärztliche oder zahnärztliche Anordnung erforderlich ist, kann die Leistungserbringung vom Vorliegen dieser Anordnung abhängig gemacht werden.
5.3
Kund:innen haben alle für die fachgerechte Leistungserbringung erforderlichen Angaben vollständig und wahrheitsgemäß zu machen und relevante Befunde und Unterlagen zur Verfügung zu stellen.
5.4
Der Anbieter schuldet eine fachgerechte Leistung nach dem anerkannten fachlichen Standard, jedoch keinen bestimmten gesundheitlichen, therapeutischen oder sonstigen Erfolg.
5.5
Diätologische Leistungen ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung, soweit eine ärztliche Abklärung oder Behandlung medizinisch erforderlich oder gesetzlich vorgesehen ist.
5.6
Bei akuten gesundheitlichen Beschwerden oder medizinischen Notfällen ist eine geeignete medizinische Einrichtung bzw. der ärztliche Notdienst oder Notruf zu kontaktieren. Der Anbieter stellt keinen medizinischen Notfallservice bereit.
6. Kundenportal, elektronische Kommunikation und Automatisierung
6.1
Für Buchungen, Terminverwaltung, Fragebögen, Formulare, Nachrichten, Dokumente, Rechnungen, Zahlungen oder die Bereitstellung von Inhalten kann ein elektronisches Kundenportal oder ein vergleichbares System verwendet werden.
6.2
Vertragsbezogene Mitteilungen können insbesondere per E-Mail oder über das verwendete Kundenportal erfolgen, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
6.3
Automatisierte Nachrichten, insbesondere Buchungsbestätigungen, Zahlungsbestätigungen, Erinnerungen, Startinformationen oder organisatorische Hinweise, können Bestandteil des Bestell- und Leistungsprozesses sein.
6.4
Kund:innen sind dafür verantwortlich, eine korrekte und erreichbare E-Mail-Adresse anzugeben und deren elektronische Postfächer einschließlich Spam-Ordner angemessen zu kontrollieren.
7. Mitwirkungspflichten
7.1
Kund:innen haben sämtliche für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen vollständig, richtig und rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.
Dazu können insbesondere Fragebögen, Ernährungsprotokolle, Befunde, Laborwerte, ärztliche Unterlagen oder sonstige für die jeweilige Leistung erforderliche Angaben gehören.
7.2
Verzögert sich die Leistung aufgrund fehlender oder verspäteter Mitwirkung der Kund:in, verlängern sich vereinbarte Leistungsfristen entsprechend.
7.3
Kann eine Leistung wegen trotz Aufforderung nicht erfolgender notwendiger Mitwirkung nicht fertiggestellt werden, bleiben Ansprüche des Anbieters für bereits ordnungsgemäß erbrachte Leistungen sowie sonstige gesetzliche Ansprüche unberührt.
7.4
Kund:innen sollen nur solche personenbezogenen Daten und Dokumente übermitteln, die für die jeweilige Betreuung oder Leistung erforderlich sind.
8. Preise, Zahlung und Rechnungsstellung
8.1
Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses im jeweiligen Angebot, Checkout oder Buchungsprozess ausgewiesenen Preise.
8.2
Soweit nicht anders vereinbart, ist das vereinbarte Entgelt mit Vertragsabschluss bzw. entsprechend der im Bestellprozess ausgewiesenen Zahlungsbedingung fällig.
8.3
Zahlungen können über externe Zahlungsdienstleister abgewickelt werden. Je nach gewählter Zahlungsart können insbesondere Kreditkarte, Debitkarte, Apple Pay, Google Pay oder andere vom jeweiligen Zahlungsdienstleister angebotene Zahlungsmittel zur Verfügung stehen.
8.4
Kund:innen werden wegen der Verwendung eines bestimmten Zahlungsmittels keine gesetzlich unzulässigen zusätzlichen Entgelte verrechnet.
8.5
Rechnungen und Zahlungsbestätigungen können elektronisch zur Verfügung gestellt werden.
8.6
Bei einer gesetzlich geschuldeten Rückerstattung erfolgt die Rückzahlung nach Maßgabe der jeweils anwendbaren gesetzlichen Vorschriften.
8.7
Erfolgt eine Rückerstattung ausschließlich freiwillig und aus Kulanz, obwohl kein gesetzlicher oder vertraglicher Rückzahlungsanspruch besteht, können Umfang und Modalitäten dieser Kulanzlösung individuell vereinbart werden.
9. Zahlungsverzug und fehlgeschlagene Zahlungen
9.1
Bei Zahlungsverzug können die gesetzlichen Verzugszinsen sowie notwendige und angemessene Kosten der Rechtsverfolgung geltend gemacht werden.
9.2
Bei fehlgeschlagenen wiederkehrenden Zahlungen kann der Anbieter weitere Einzugsversuche unternehmen und die weitere Leistungserbringung bis zur Bezahlung fälliger Beträge aussetzen, soweit dies gesetzlich zulässig und angemessen ist.
9.3
Der Zugang zu noch nicht bezahlten digitalen oder sonstigen Leistungen kann bis zur vollständigen Bezahlung eingeschränkt werden.
10. Termine mit fixer Zeitreservierung
10.1
Gebuchte Termine mit fixer Zeitreservierung können grundsätzlich bis spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei storniert oder umgebucht werden, sofern beim jeweiligen Angebot keine abweichende Regelung ausdrücklich vereinbart wurde.
10.2
Bei einer Stornierung oder Umbuchung weniger als 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin oder bei Nichterscheinen kann ein angemessenes Ausfallhonorar bis zur Höhe des vereinbarten Entgelts verrechnet werden.
Dabei werden insbesondere ersparte Aufwendungen sowie eine allfällige anderweitige Vergabe des Termins berücksichtigt.
Kund:innen bleibt der Nachweis offen, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.
10.3
Maßgeblich ist der Zeitpunkt des Einlangens der Stornierung bzw. Umbuchung beim Anbieter.
10.4
Bei Online-Terminen sind Kund:innen für eine ausreichende Internetverbindung sowie geeignete technische Voraussetzungen auf ihrer Seite verantwortlich.
Hat der Anbieter eine erhebliche technische Störung zu vertreten, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin angeboten oder eine angemessene andere Lösung vereinbart.
11. Asynchrone Leistungen, Gutachten und Reports
11.1
Asynchrone Leistungen werden innerhalb der im jeweiligen Angebot angegebenen Frist erbracht.
Ist keine konkrete Frist angegeben, erfolgt die Leistung innerhalb angemessener Zeit nach Zahlungseingang und sobald alle erforderlichen Angaben und Unterlagen vollständig vorliegen.
11.2
Individuelle Reports und Gutachten gelten als vollständig erbracht, sobald die vereinbarte individuelle Leistung fertiggestellt und der Kund:in übermittelt oder im vorgesehenen Portal bereitgestellt wurde, sofern das jeweilige Angebot keine weiteren Leistungen umfasst.
11.3
Nach Fertigstellung und Übermittlung eines Reports oder Gutachtens werden objektive Fehler, insbesondere Schreib-, Übertragungs- oder Rechenfehler, berichtigt.
Ein Anspruch auf eine nachträgliche inhaltliche Änderung aufgrund später geänderter Wünsche oder nachträglich bekannt gegebener Informationen besteht nur, wenn dies vereinbart wurde oder gesetzlich erforderlich ist.
11.4 Stornierung asynchroner Leistungen
Eine freiwillige bzw. vertragliche Stornierung asynchroner oder individuell zu erbringender Leistungen ist nach Beginn der Leistungserbringung bzw. nach Bereitstellung oder Übermittlung der vereinbarten Leistung ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.
Zwingende gesetzliche Rechte der Kund:innen, insbesondere bestehende Rücktritts-, Gewährleistungs- oder sonstige Verbraucherschutzrechte, bleiben unberührt.
11.5
Der Beginn der Leistungserbringung kann insbesondere in der Sichtung oder Bearbeitung übermittelter Unterlagen, der Durchführung eines Assessments, einer individuellen fachlichen Prüfung, der Erstellung einer individuellen Auswertung oder eines Gutachtens oder einem vergleichbaren vereinbarten Leistungsschritt liegen.
Die bloße technische Verarbeitung einer Zahlung stellt für sich allein noch keine fachliche Leistungserbringung dar.
12. Digitale Inhalte und digitale Leistungen
12.1
Eigenständige digitale Inhalte oder digitale Leistungen sind von individuell erbrachten Gesundheitsdienstleistungen und Gutachten zu unterscheiden.
12.2
Hierzu können insbesondere Downloads, Vorlagen, aufgezeichnete Kurse, Videos, digitale Handouts, elektronische Lernmaterialien oder andere standardisierte digitale Inhalte gehören.
12.3
Digitale Inhalte gelten mit ihrer vertragsgemäßen Bereitstellung bzw. Freischaltung als bereitgestellt.
12.4
Für Verbraucher:innen gelten hinsichtlich digitaler Inhalte und digitaler Leistungen die zwingenden gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere jene des FAGG und des Verbrauchergewährleistungsgesetzes, soweit diese auf den jeweiligen Vertrag anwendbar sind.
13. Programme und Betreuungspakete
13.1
Programme und Betreuungspakete umfassen die jeweils in der Leistungsbeschreibung angegebenen Leistungen und haben gegebenenfalls eine definierte Laufzeit.
13.2
Bei Programmen können insbesondere Termine, digitale Inhalte, individuelle Betreuung, Support, Gutachten, Auswertungen oder sonstige Leistungen kombiniert werden.
13.3
Für fixe Termine innerhalb eines Programms gelten ergänzend die Regelungen gemäß Punkt 10.
13.4
Nicht in Anspruch genommene Leistungen können nach Ablauf eines vereinbarten Leistungszeitraums verfallen, soweit dies im konkreten Angebot transparent vereinbart wurde und gesetzlich zulässig ist.
Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.
13.5
Eine Unterbrechung oder Verlängerung eines Programms kann nach individueller Vereinbarung insbesondere bei länger dauernder Erkrankung oder vergleichbaren wichtigen Gründen erfolgen.
14. Abonnements und Mitgliedschaften
14.1
Soweit Abonnements oder Mitgliedschaften angeboten werden, ergeben sich Abrechnungsperiode, Leistungsumfang, Mindestlaufzeit und Kündigungsmöglichkeiten aus der jeweiligen Angebotsbeschreibung.
14.2
Unbefristete Abonnements können entsprechend der beim Vertragsabschluss vereinbarten Kündigungsfrist gekündigt werden.
14.3
Befristete Verträge enden grundsätzlich mit Ablauf der vereinbarten Vertragsdauer, sofern keine wirksame Verlängerungsvereinbarung besteht.
14.4
Eine automatische Verlängerung eines Verbrauchervertrags erfolgt nur, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.
Soweit gesetzlich erforderlich, wird die Verbraucher:in rechtzeitig auf die bevorstehende Vertragsverlängerung sowie auf die Möglichkeit und Frist zur Kündigung gesondert hingewiesen.
14.5
Preisänderungen während einer bereits vereinbarten Vertragsperiode erfolgen gegenüber Verbraucher:innen nur auf Grundlage einer wirksamen vertraglichen oder gesetzlichen Grundlage.
Änderungen für zukünftige Vertragsperioden werden rechtzeitig bekannt gegeben; bestehende zwingende Kündigungs- und Verbraucherrechte bleiben unberührt.
15. Verbraucherschutz und Gesundheitsdienstleistungen
15.1
Das Fern- und Auswärtsgeschäfte-Gesetz (FAGG) nimmt bestimmte Verträge ausdrücklich von seinem Anwendungsbereich aus.
Dies betrifft insbesondere Verträge über Gesundheitsdienstleistungen im gesetzlichen Sinn.
15.2
Soweit eine von fit food fun e.U. angebotene diätologische Leistung eine solche Gesundheitsdienstleistung darstellt, insbesondere weil sie der Beurteilung, Erhaltung, Verbesserung oder Wiederherstellung des Gesundheitszustandes dient, besteht für diesen Vertrag nicht allein aufgrund des FAGG ein allgemeines 14-tägiges Rücktrittsrecht.
15.3
Dies betrifft insbesondere individualisierte diätologische Beratung, Ernährungstherapie, diätologische Assessments und Befundungen sowie individuelle diätologische Gutachten, sofern sie im konkreten Fall als Gesundheitsdienstleistung zu qualifizieren sind.
15.4
Sonstige zwingende gesetzliche Rücktritts-, Kündigungs-, Gewährleistungs- oder Schadenersatzrechte bleiben hiervon unberührt.
15.5
Für Verträge, die nicht als Gesundheitsdienstleistungen vom FAGG ausgenommen sind, gelten die nachfolgenden Regelungen über das gesetzliche Rücktrittsrecht.
16. Rücktrittsrecht nach dem FAGG bei vom FAGG erfassten Verträgen
16.1 Rücktrittsrecht
Soweit auf einen mit einer Verbraucher:in abgeschlossenen Fernabsatzvertrag das FAGG Anwendung findet und keine gesetzliche Ausnahme vom Rücktrittsrecht besteht, hat die Verbraucher:in grundsätzlich das Recht, innerhalb von vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen vom Vertrag zurückzutreten.
Bei Dienstleistungsverträgen beginnt die Rücktrittsfrist grundsätzlich mit dem Tag des Vertragsabschlusses.
Für andere Vertragstypen gelten die jeweiligen gesetzlichen Regelungen über den Beginn der Rücktrittsfrist.
16.2 Ausübung des Rücktrittsrechts
Zur Ausübung des Rücktrittsrechts muss die Verbraucher:in
fit food fun e.U.
Markus Teufel, BSc BSc
Hauptstraße 38a
2381 Laab im Walde
Österreich
Telefon: +43 699 132 86 669
E-Mail: office@fitfoodfun.at
mittels einer eindeutigen Erklärung über den Entschluss informieren, vom Vertrag zurückzutreten.
Hierfür kann das gesetzliche Muster-Widerrufsformular verwendet werden; seine Verwendung ist jedoch nicht verpflichtend.
Zur Wahrung der Rücktrittsfrist genügt die rechtzeitige Absendung der Rücktrittserklärung.
16.3 Folgen des Rücktritts
Bei einem wirksamen Rücktritt werden die nach den gesetzlichen Bestimmungen zurückzuzahlenden Beträge unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab Eingang der Rücktrittserklärung zurückerstattet.
Soweit gesetzlich vorgesehen, wird dasselbe Zahlungsmittel verwendet, das bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt wurde, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Für eine gesetzlich geschuldete Rückzahlung werden der Verbraucher:in keine zusätzlichen Rückzahlungsgebühren verrechnet.
16.4 Beginn einer vom FAGG erfassten Dienstleistung innerhalb der Rücktrittsfrist
Soll mit einer vom FAGG erfassten entgeltlichen Dienstleistung bereits vor Ablauf der gesetzlichen Rücktrittsfrist begonnen werden, wird die Verbraucher:in – soweit gesetzlich erforderlich – aufgefordert, ausdrücklich zu verlangen, dass mit der Vertragserfüllung bereits während der Rücktrittsfrist begonnen wird.
Zusätzlich wird die Verbraucher:in gegebenenfalls aufgefordert zu bestätigen, dass sie zur Kenntnis genommen hat, dass ihr Rücktrittsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung unter den gesetzlichen Voraussetzungen erlischt.
16.5
Tritt die Verbraucher:in nach einem wirksamen Verlangen nach vorzeitigem Leistungsbeginn vom Vertrag zurück, bevor die Dienstleistung vollständig erbracht wurde, kann nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen ein angemessener Betrag für die bis zum Zeitpunkt des Rücktritts bereits erbrachten Leistungen geschuldet sein.
16.6 Erlöschen des Rücktrittsrechts bei Dienstleistungen
Bei einer vom FAGG erfassten entgeltlichen Dienstleistung kann das Rücktrittsrecht nach vollständiger Erbringung der Dienstleistung erlöschen, wenn sämtliche hierfür gesetzlich erforderlichen Voraussetzungen erfüllt wurden.
16.7 Digitale Inhalte
Bei nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellten digitalen Inhalten kann das gesetzliche Rücktrittsrecht unter den gesetzlich vorgesehenen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen.
Erforderliche ausdrückliche Zustimmungen und Kenntnisbestätigungen werden, soweit notwendig, gesondert im Bestellprozess eingeholt.
16.8
Eine bloße Zustimmung zu diesen AGB ersetzt keine gesonderte ausdrückliche Erklärung der Verbraucher:in, wenn das Gesetz für den jeweiligen Vorgang eine solche aktive Erklärung verlangt.
16.9 Online-Rücktrittsfunktion
Soweit für einen Vertrag gesetzlich vorgeschrieben, stellt der Anbieter eine leicht zugängliche elektronische Möglichkeit zur Ausübung des Rücktrittsrechts zur Verfügung.
Für Verträge, die nach dem 30.09.2026 abgeschlossen werden und für die § 13a FAGG Anwendung findet, wird eine den gesetzlichen Anforderungen entsprechende Online-Rücktrittsfunktion bereitgestellt.
17. Muster-Widerrufsformular
Das folgende Formular kann verwendet werden, soweit für den jeweiligen Vertrag ein gesetzliches Rücktrittsrecht besteht.
MUSTER-WIDERRUFSFORMULAR
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, können Sie dieses Formular ausfüllen und an uns übermitteln:
An:
fit food fun e.U.
Markus Teufel, BSc BSc
Hauptstraße 38a
2381 Laab im Walde
Österreich
E-Mail: office@fitfoodfun.at
Hiermit widerrufe(n) ich/wir () den von mir/uns () abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren () / die Erbringung der folgenden Dienstleistung ():
Bestellt am () / erhalten am ():
Name des/der Verbraucher(s):
Anschrift des/der Verbraucher(s):
Unterschrift des/der Verbraucher(s)
(nur bei Mitteilung auf Papier):
Datum:
(*) Unzutreffendes streichen.
18. Gewährleistung
18.1
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen.
18.2
Gegenüber Verbraucher:innen werden gesetzliche Gewährleistungsrechte durch diese AGB nicht eingeschränkt.
18.3
Bei digitalen Leistungen gelten ergänzend die einschlägigen zwingenden Bestimmungen des Verbrauchergewährleistungsgesetzes, soweit dieses anwendbar ist.
19. Haftung
19.1
Der Anbieter haftet nach den gesetzlichen Bestimmungen.
19.2
Zwingende Haftungsbestimmungen, insbesondere gegenüber Verbraucher:innen und für Personenschäden, werden durch diese AGB nicht eingeschränkt.
19.3
Gegenüber Unternehmer:innen kann die Haftung für leichte Fahrlässigkeit, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen werden; hiervon ausgenommen sind insbesondere Personenschäden und sonstige Fälle zwingender gesetzlicher Haftung.
19.4
Der Anbieter haftet nicht für Nachteile, die ausschließlich daraus entstehen, dass Kund:innen wesentliche Informationen unrichtig, unvollständig oder verspätet zur Verfügung gestellt haben, sofern den Anbieter daran kein Verschulden trifft.
20. Urheberrecht und Nutzungsrechte
20.1
Vom Anbieter erstellte Unterlagen, Texte, Konzepte, Ernährungspläne, Grafiken, Videos, Vorlagen, Kursmaterialien, Gutachten und sonstige Inhalte können urheberrechtlich geschützt sein.
20.2
Kund:innen erhalten, soweit nicht ausdrücklich anders vereinbart, ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für den persönlichen bzw. vertraglich vorgesehenen Gebrauch.
20.3
Eine Veröffentlichung, Vervielfältigung, Weitergabe an Dritte oder kommerzielle Nutzung über den vereinbarten Zweck hinaus ist ohne vorherige Zustimmung des Anbieters nicht gestattet, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Rechte entgegenstehen.
20.4
Die bestimmungsgemäße Weitergabe eines Gutachtens oder einer Stellungnahme an Ärzt:innen, Krankenanstalten, Versicherungen oder sonstige Stellen, für die das Dokument vereinbarungsgemäß erstellt wurde, bleibt zulässig.
21. Besondere Bestimmungen für Unternehmer:innen
21.1
Gesetzliche Verbraucherrechte, insbesondere solche nach dem KSchG oder FAGG, gelten nicht für Verträge mit Unternehmer:innen, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt.
21.2
Für B2B-Leistungen können im individuellen Angebot abweichende Leistungs-, Zahlungs-, Haftungs- oder Nutzungsbedingungen vereinbart werden.
21.3
Unternehmer:innen dürfen gegen Forderungen des Anbieters nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen aufrechnen, soweit gesetzlich zulässig.
22. Datenschutz
22.1
Informationen über die Verarbeitung personenbezogener Daten befinden sich in der Datenschutzerklärung unter:
https://www.fitfoodfun.at/dsgvo
22.2
Bei Gesundheitsdienstleistungen können besondere Kategorien personenbezogener Daten, insbesondere Gesundheitsdaten, verarbeitet werden.
Die Verarbeitung erfolgt ausschließlich auf einer hierfür zulässigen datenschutzrechtlichen Grundlage und nach Maßgabe der Datenschutzerklärung.
23. Außergerichtliche Streitbeilegung
23.1
Der Anbieter ist, soweit keine gesetzliche Verpflichtung besteht, grundsätzlich nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
23.2
Soweit gesetzliche Informationspflichten über zuständige außergerichtliche Streitbeilegungsstellen bestehen, werden diese erfüllt.
24. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
24.1
Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
24.2
Bei Verbraucher:innen mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat bleiben jene zwingenden Verbraucherschutzbestimmungen unberührt, die durch eine Rechtswahl nicht abbedungen werden können.
24.3
Für Verbraucher:innen gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
24.4
Für Verträge mit Unternehmer:innen wird, soweit gesetzlich zulässig, die Zuständigkeit des sachlich zuständigen Gerichts am Sitz des Anbieters vereinbart.
25. Schlussbestimmungen
25.1
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt.
Gegenüber Verbraucher:innen tritt an die Stelle einer unwirksamen Bestimmung ausschließlich die jeweils geltende gesetzliche Regelung.
25.2
Änderungen dieser AGB gelten für bestehende Verträge nur, soweit sie wirksam vereinbart wurden oder gesetzlich zulässig sind.
25.3
Es gilt diejenige Fassung der AGB, die bei Abschluss des jeweiligen Vertrages wirksam in den Vertrag einbezogen wurde.
